OwnJournal vs Day One: Welche ist besser? (2026)
OwnJournal vs Day One im Vergleich: Datenschutz, Preis, Plattformen, Funktionen. Ein ehrlicher Blick auf Open-Source-Herausforderer und Marktführer.
Wer zwischen OwnJournal und Day One schwankt, kann die Entscheidung zunächst auf eine Frage herunterbrechen: Soll die App möglichst ausgereift sein, oder möchtest du Speicherort und Verschlüsselung bewusster selbst bestimmen? Day One bietet auf Apple-Geräten das rundere Schreiberlebnis. OwnJournal ist günstiger, legt Einträge in einem von dir gewählten Cloud-Konto statt auf dem eigenen Speicherdienst ab und bietet optional Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Schwerpunkt liegt also einmal auf Komfort und starkem Standard, einmal auf Speicherkontrolle, Quelloffenheit und Preis.
Im Grunde treten beide gar nicht auf derselben Achse gegeneinander an – und genau deshalb lohnt der Vergleich. Im Folgenden geht es Punkt für Punkt um Datenschutz, Preis, Plattformen, Schreiberlebnis und Stimmungserfassung – ehrlich, samt der Stellen, an denen jede App schwächelt.
Das Urteil auf einen Blick
💙 Day One
Beste Wahl auf Apple-Geräten – feinstes Schreiberlebnis, reichhaltiges Multimedia, physischer Buchdruck und immer aktive Verschlüsselung.
Beste Wahl für selbst gewählten Speicher, optionale E2EE, einsehbaren Quellcode, kostenlose Stimmungserfassung und den günstigsten Bezahltarif.
Beide Apps treffen bei Datenschutz, Preis und Feinschliff sehr bewusst unterschiedliche Entscheidungen. Welche passt, hängt davon ab, was dir am meisten zählt.
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Das Wichtigste in Kürze
| Day One | OwnJournal | |
|---|---|---|
| Preis (voller Funktionsumfang) | 49,99–74,99 $/Jahr | 19,99 $/Jahr |
| Gratis-Stufe | Unbegrenzt Text, aber 1 Gerät | Unbegrenzt, mehrere Geräte |
| Datenschutzmodell | Standardmäßige E2EE auf Firmenservern | BYOS – Simple- oder optionaler E2EE-Modus |
| Open Source | ❌ Nein | ✅ Ja (AGPL-3.0) |
| Plattformen | 5 (+ Apple Watch) | 4 (iOS, Android, Web, Desktop) |
| Am besten für | Apple-Nutzende + Feinschliff | Speicherkontrolle + Preis |
Einen breiteren Blick über mehr als nur diese zwei Apps geben unsere vollständige Übersicht der Tagebuch-Apps und unser Vergleich Day One vs Journey.
Day One
Day One gibt es seit 2011 – entstanden in einem kleinen Team in Utah, ein Jahrzehnt lang aus eigener Tasche finanziert, dann im Juni 2021 von Automattic (WordPress.com, Tumblr) übernommen. Fünfzehn Jahre Feinarbeit merkt man dem Produkt an, und es gilt weithin als Maßstab für den Feinschliff einer Tagebuch-App.
Preise
Im August 2025 hat Day One seine Preisstruktur umgekrempelt. Viele Vergleichsseiten zeigen weiterhin den alten Preis von 34,99 $/Jahr – der stimmt schlicht nicht mehr.
Basic (kostenlos): Unbegrenzte Texteinträge und Tagebücher, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, tägliche Schreibanregungen, Vorlagen, Suche – allerdings nur ein Foto pro Eintrag und ein einziges Gerät.
Silver (49,99 $/Jahr): Alles aus Basic, dazu unbegrenzt Fotos und Videos, geräteübergreifende Synchronisierung, Audio mit Transkription, Anbindungen an Drittanbieter und ein Rabatt auf gedruckte Bücher.
Gold (74,99 $/Jahr): Alles aus Silver, plus die KI-Funktionen – Daily Chat, KI-generierte Zusammenfassungen und Impulse sowie Bildgenerierung.
Eine monatliche Zahlweise gibt es nicht. Entweder jährlich oder gar nicht.
Datenschutz und Verschlüsselung
Standardmäßige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung seit 2019 – ohne funktionale Einbußen. Day Ones Server speichern nur Chiffretext, die Schlüssel bleiben auf deinem Gerät.
Seit September 2019 ist Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für alle neuen Day-One-Tagebücher voreingestellt – auf jeder Stufe, auch beim kostenlosen Plan. Die Verschlüsselungsdokumentation von Day One bestätigt das. Unter diesem dokumentierten Modell besitzt Day One den Inhaltsschlüssel nicht und kann den Klartext der Einträge nicht herausgeben. Metadaten, Kontodaten, Geräte, Backups und rechtmäßige Anfragen nach Daten, die das Unternehmen tatsächlich hält, bleiben davon unberührt.
Der Schlüssel selbst bleibt auf deinem Gerät und wird im iCloud-Schlüsselbund gesichert. Mit aktiviertem Apple Advanced Data Protection kommt nicht einmal Apple an diesen Schlüssel heran.
Zwei ehrliche Einwände bleiben. Die lokale Datenbank auf dem Gerät verlässt sich auf die Festplattenverschlüsselung des Betriebssystems statt auf eine eigene Verschlüsselung im Ruhezustand, und die einzige externe Sicherheitsprüfung stammt von 2017 – fast neun Jahre her, ohne dass seither eine aktualisierte Version veröffentlicht wurde.
Auch eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Anmeldung per E-Mail und Passwort fehlt; Day One empfiehlt stattdessen die Anmeldung über Apple oder Google.
Plattformen
iPhone, iPad, Mac, Android, Windows und Web – dazu die Apple Watch für schnelle Einträge. Das ist die breiteste eigene Plattformabdeckung der beiden.
Auf Apple ist das Erlebnis schlicht hervorragend. Die Android-App läuft, wird in Tests aber durchgängig eine Stufe unter iOS eingeordnet, und die Windows-App (Start im März 2025) ist neuer und weniger ausgereift.
Schreiberlebnis
Das Schreiberlebnis von Day One gilt weithin als das beste der Kategorie. Die Oberfläche ist aufgeräumt und konzentriert, und automatische Metadaten – Wetter, Standort, Mondphase – hängen sich von selbst an den Eintrag, ohne dass du etwas dafür tun musst.
Die Medienunterstützung auf Silver und Gold ist üppig: Fotos, Video, Audio mit Transkription, Zeichnungen, eingebettete PDFs und Handschrifterkennung. Der physische Buchdruck ist einzigartig unter Tagebuch-Apps – viele Langzeitnutzende nennen ihn als ihre Lieblingsfunktion an Day One.
Die Rückblick-Funktion „On This Day“ zeigt Einträge vergangener Jahre am gleichen Datum.
ℹ️ Wichtig, wenn du über schwierige Phasen schreibst
„On This Day“ bewertet Inhalte nicht – ein belastender Eintrag taucht ohne Umschweife neben einer schönen Erinnerung auf. In den Einstellungen lässt sich das abschalten, was bei therapeutischem Schreiben empfehlenswert ist. Mehr dazu in unserem Leitfaden zum Tagebuchschreiben bei Angst und Depression.
Was Day One bietet – und was nicht
| ✅ Stärken | ⚠️ Lücken und echte Schwächen |
|---|---|
| Immer aktive E2EE auf allen Stufen | Keine Stimmungs- oder Gewohnheitserfassung |
| Aufgeräumtestes Schreiberlebnis der Kategorie | Geschlossener Quellcode – Datenschutz nicht überprüfbar |
| Physischer Buchdruck (einzigartig hier) | Gratis-Stufe an ein einziges Gerät gebunden |
| Automatische Metadaten (Wetter, Standort, Mondphase) | Keine monatliche Zahlweise |
| Reichhaltige Medien: Fotos, Video, Audio mit Transkription | Sicherheitsaudit von 2017, bislang nicht aktualisiert |
| 15 Jahre Weiterentwicklung und ein reifes Ökosystem | Gold-Stufe (74,99 $/Jahr) ist für KI ziemlich teuer |
Wer den Speicheranbieter selbst wählen oder Stimmung direkt erfassen will, findet das bei Day One nicht. Eine breitere Auswahl zeigt unser Leitfaden die besten Day-One-Alternativen.
Auf halber Strecke – ein kleiner Umweg lohnt sich
Lesenswert, bevor du dich festlegst:
OwnJournal
OwnJournal beantwortet die Datenschutzfrage mit der Architektur, nicht allein mit Verschlüsselung. Statt deine Einträge auf eigenen Servern zu speichern, schreibt es sie direkt in deinen eigenen Cloud-Speicher – Google Drive, Dropbox, Nextcloud oder iCloud.
OwnJournals Server speichern deine Einträge nicht. Wer sonst auf eine Kopie zugreifen könnte, bestimmen das verbundene Cloud-Konto, die Verschlüsselungseinstellung, deine Geräte und Backups.
Das Unternehmen hält auf seinem eigenen Speicherdienst keine Kopie deines Tagebuchs. Damit fällt ein Speicherziel weg, aber nicht jeder mögliche Zugriffsweg: Cloud-Anbieter und -Konto, Geräte, Backups und die Auslieferung der App bleiben relevant. Zusätzlich zu diesem Modell gibt es eine optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung; im Simple-Modus bleibt die Kopie im Cloud-Speicher lesbar.
Der Quellcode ist unter AGPL-3.0 auf GitHub veröffentlicht. Fachkundige Dritte können damit die beabsichtigte Implementierung untersuchen. Das ist wertvolle Transparenz, aber kein formelles Sicherheitsaudit und auch kein Beweis dafür, dass jeder ausgelieferte Build exakt diesem Stand entspricht.
Preise
Kostenlos: Unbegrenzte Einträge, geräteübergreifende Synchronisierung, Stimmungserfassung, Fotos, Tags und Suche – ohne Ein-Gerät-Beschränkung.
Plus (19,99 $/Jahr): Ergänzt lokale KI-Analysen von Stimmung und Themen pro Eintrag, Aktivitäts-Stimmungs-Zusammenhänge, smarte Vorschläge für Titel und Tags sowie PDF-/Word-Export. Der rohe Eintragstext verlässt für diese Analyse laut OwnJournal nicht das Gerät. Die zusätzliche Trendanalyse sendet nur aggregierte Metadaten, nicht den Rohtext, an das Backend. Eine 14-tägige Testphase ist verfügbar.
Damit ist OwnJournal die mit Abstand günstigste Bezahloption der beiden, und seine Gratis-Stufe ist großzügiger als die von Day One.
Stimmungserfassung
OwnJournals Gratis-Stufe bringt einen Funktionsumfang mit, den Day One schlicht nicht hat: einen Emoji-Stimmungswähler (fünf Stufen), Aktivitäts-Tags (Sport, Soziales, Arbeit, Meditation und mehr), eine Heatmap im Stimmungskalender und ein Statistik-Dashboard mit Stimmungsverteilung, gleitenden Durchschnitten, Wochentagsanalyse und Stimmungs-Streaks.
Die Plus-Stufe ergänzt Aktivitäts-Stimmungs-Korrelationen und macht sichtbar, welche Aktivitäten über die Zeit mit besserer oder schlechterer Stimmung einhergehen. Das sind beschreibende Zusammenhänge; sie belegen nicht, dass eine Aktivität die Stimmung verursacht hat.
Wer emotionale Muster neben dem eigenen Schreiben sehen will, für den zählt das – und Day One bietet nichts Vergleichbares. Wie sich solche Stimmungsfunktionen speziell beim Schreiben über psychische Themen auswirken, zeigt unser Leitfaden zu Tagebuch-Apps bei Angst und Depression.
Plattformen
iOS (iPhone und iPad), Android, Web und Desktop. OwnJournal ist erst kürzlich im App Store und bei Google Play angekommen, seine mobilen Apps sind also jünger als die von Day One.
Es gibt keine Apple-Watch-App und keinen nativen Windows-Client jenseits von Desktop und Web. Für Apple-Nutzende, die Schnelleinträge über die Uhr wollen, ist das eine echte Lücke.
Schreiberlebnis
OwnJournals Editor ist aufgeräumt und tauglich, reicht aber noch nicht an die Tiefe von Day One heran. Es gibt keinen physischen Buchdruck, keine automatischen Wetter- oder Standortdaten und keine Handschrift- oder PDF-Einbettung.
Was es bietet, ist eine schlichte Schreibfläche, Stimmungs- und Aktivitätskontext bei jedem Eintrag sowie lokale KI-Analysen von Stimmung und Themen in der Plus-Stufe. Für die Trendanalyse gehen nur aggregierte Metadaten an das Backend, nicht der rohe Eintragstext.
Es ist eine jüngere App mit weniger Jahren Feinarbeit. Der Preis für selbst gewählten Speicher, einsehbaren Quellcode und einen niedrigen Tarif ist ein weniger verziertes Schreiberlebnis.
Was OwnJournal bietet – und was nicht
| ✅ Stärken | ⚠️ Lücken und echte Schwächen |
|---|---|
| Keine serverseitige Kopie deines Tagebuchs | Jüngere App – ungeprüft und im großen Maßstab unerprobt |
| Open Source (AGPL-3.0), Quellcode einsehbar | Quelloffenheit ist weder Audit noch Build-Nachweis |
| 19,99 $/Jahr – weniger als die Hälfte von Day One Silver | Kein physischer Buchdruck, keine Apple Watch |
| Unbegrenzt Einträge und Geräte in der Gratis-Stufe | Keine automatischen Metadaten (Wetter, Standort) |
| Vollständige Stimmungs- und Aktivitätserfassung, kostenlos | E2EE optional, nicht standardmäßig an |
| Lokale Analyse von Stimmung und Themen in der Plus-Stufe | Weniger Multimedia-Optionen |
Mehr dazu, was Quelloffenheit, Speichermodell und Verschlüsselung in der Praxis tatsächlich belegen, steht in unserem vertieften Datenschutz-Vergleich.
Vergleich auf einen Blick
| Day One | OwnJournal | |
|---|---|---|
| Preis (voller Funktionsumfang) | 49,99–74,99 $/Jahr | 19,99 $/Jahr |
| Gratis-Stufe | Unbegrenzt Text, E2EE, 1 Gerät | Unbegrenzt, mehrere Geräte |
| Datenschutzmodell | E2EE auf Firmenservern (alle Stufen) | BYOS – in deiner eigenen Cloud |
| E2EE | Standardmäßig an | Optional, zusätzlich zu BYOS |
| Datenspeicherort | Automattic-Server (USA) | Dein eigener Cloud-Speicher |
| Open Source | Nein | Ja (AGPL-3.0) |
| Plattformen | iOS, Mac, Android, Windows, Web, Watch | iOS, Android, Web, Desktop |
| Stimmungserfassung | Keine | Vollständig (gratis) + Korrelationen (Plus) |
| KI-Funktionen | Gold-Stufe (74,99 $/Jahr) | Plus (19,99 $/Jahr) |
| Buchdruck | Ja (physisch, Hardcover/Taschenbuch) | Nein |
| Automatische Metadaten | Wetter, Standort, Mondphase | Nein |
| Sicherheitsaudit | Ja (2017 – inzwischen veraltet) | Keines – aber Code offen einsehbar |
| Unternehmensalter | 15 Jahre | ~1 Jahr |
Was bekommst du in der Gratis-Version wirklich?
Die meisten probieren erst die kostenlose Variante aus, und genau hier gehen die beiden am weitesten auseinander.
| Day One (Basic) | OwnJournal (kostenlos) | |
|---|---|---|
| Texteinträge | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| Geräte | Nur 1 Gerät | Mehrere |
| Fotos | 1 pro Eintrag | Ja |
| E2EE | Ja (alle Stufen) | Ja (optional) |
| Suche | Ja | Ja |
| Stimmungserfassung | Nein | Ja (kostenlos) |
| Cloud-Speicher | Inklusive (Automattic) | Dein eigener Speicher |
Day Ones Gratis-Stufe ist fürs reine Schreiben großzügig – unbegrenzte Einträge ohne Speicherlimit –, doch die Ein-Gerät-Sperre ist ihre bestimmende Grenze. Wer ohnehin nur am Smartphone schreibt, hat damit eine echte Option.
OwnJournals Gratis-Stufe ist strukturell großzügiger: unbegrenzte Einträge über mehrere Geräte hinweg, gespeichert in der eigenen Cloud, mit Stimmungserfassung und Statistiken ohne Aufpreis.
Wie privat sind sie wirklich?
Beide Apps sind deutlich privater als die durchschnittliche Notiz-App, kommen aber auf unterschiedlichen Wegen dorthin.
Day Ones E2EE ist Standard und bringt im normalen Schreiballtag kaum Zusatzaufwand mit sich. Unter dem dokumentierten Modell besitzt das Unternehmen den Inhaltsschlüssel nicht und kann den Klartext der Einträge nicht lesen. Grenzen bleiben die Verschlüsselung der lokalen Datenbank auf Betriebssystemebene und das inzwischen alte externe Audit von 2017.
OwnJournals Ansatz ist architektonisch: Die Einträge liegen nicht auf dem eigenen Speicherdienst, sondern im von dir gewählten Cloud-Konto. Das nimmt einen Anbieter aus dem Speicherpfad, beseitigt aber weder die Risiken des Cloud-Kontos noch die von Geräten, Backups, Wiederherstellung und App-Auslieferung. Der veröffentlichte Quellcode zeigt die beabsichtigte Implementierung; ohne unabhängiges Audit und reproduzierbaren Build ist er kein vollständiger Sicherheitsnachweis.
Die ehrlichen Einwände gehen in beide Richtungen. Mit ausgeschalteter optionaler Verschlüsselung liegen deine Einträge lesbar in der Cloud, die du verbindest – du verlagerst das Vertrauen also auf Google, Dropbox oder Apple, statt es loszuwerden. Und die App ist neuer, ungeprüft und im großen Maßstab unerprobt.
Das Datenschutz-Urteil in einem Absatz
Day One bietet den reibungsärmeren verschlüsselten Standard. OwnJournal passt besser, wenn du gezielt einen selbst gewählten Speicher und einsehbaren Quellcode möchtest – sofern du bei einem Risiko auf Cloud-Seite die optionale E2EE aktivierst und mit einer jüngeren, weniger fein geschliffenen App leben kannst.
Einen tieferen Blick darauf, was diese Aussagen über die gesamte Kategorie hinweg bedeuten, gibt Ist dein Tagebuch wirklich privat?.
Welche App passt zu dir?
Day One ist die richtige Wahl, wenn du:
- Hauptsächlich Apple-Geräte nutzt und das feinste Schreiberlebnis willst
- Reichhaltiges Multimedia willst – Fotos, Video, Audio mit Transkription
- Ein gedrucktes Buch aus deinem Tagebuch bestellen möchtest
- Automatische Metadaten (Wetter, Standort, Mondphase) reizvoll findest
- Bereit bist, 49,99–74,99 $/Jahr für Reife und Feinschliff zu zahlen
OwnJournal ist die richtige Wahl, wenn du:
- Selbst gewählten Speicher und einsehbaren Quellcode an erste Stelle setzt
- Die günstigste Bezahlstufe willst – 19,99 $/Jahr – oder eine wirklich brauchbare Gratis-Version
- Stimmungs- und Aktivitätserfassung ohne Aufpreis eingebaut haben möchtest
- Über mehrere Geräte schreibst und Day Ones Ein-Gerät-Grenze in der Gratis-Version störend findest
- Lokale KI-Analyse von Stimmung und Themen auf einer bezahlbaren Stufe willst
Schau dich woanders um, wenn du:
- Eine komplett kostenlose Apple-App willst, deren iCloud-Einträge bei aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung und Gerätecode Ende zu Ende verschlüsselt werden: Apple Journal
- Linux oder Chrome OS brauchst oder mehr als 60 geführte Programme: siehe unseren Vergleich Day One vs Journey
- Reine Textdateien willst, die dir für immer gehören: Obsidian, behandelt in unserem Leitfaden die besten Day-One-Alternativen
Häufig gestellte Fragen
Ist OwnJournal besser als Day One?
Keine der beiden ist pauschal besser. OwnJournal punktet beim Preis, beim selbst gewählten Speicher, beim einsehbaren Quellcode und bei der großzügigen Gratis-Stufe. Day One punktet beim Feinschliff, bei Multimedia, bei der Reife des Produkts, bei der Apple-Anbindung und mit der stärkeren Verschlüsselung ab Werk. Welche passt, hängt davon ab, was dir am meisten wert ist.
Ist OwnJournal kostenlos?
Ja. Die Gratis-Stufe hat keine Geräte-Grenze und umfasst unbegrenzte Einträge, Synchronisierung, Stimmungserfassung, Fotos, Tags und Suche. Plus kostet 19,99 $/Jahr und ergänzt lokale KI-Auswertungen von Stimmung und Themen, eine Trendanalyse mit aggregierten Metadaten sowie PDF-/Word-Export. Der rohe Eintragstext verlässt dabei laut OwnJournal nicht das Gerät; Aktivitäts-Stimmungs-Zusammenhänge sind beschreibend, nicht kausal.
Ist OwnJournal privater als Day One?
Nicht automatisch. OwnJournal speichert Einträge nicht auf eigenen Servern, doch im Simple-Modus liegt eine lesbare Kopie im verbundenen Cloud-Konto; die optionale Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verändert dieses Risiko. Day One verschlüsselt neue Tagebücher standardmäßig Ende zu Ende. Welche Lösung besser passt, hängt unter anderem vom Cloud-Konto, den Geräten, Backups und Wiederherstellungswegen in deinem Bedrohungsmodell ab. Einsehbarer Quellcode schafft Transparenz, ersetzt aber weder ein unabhängiges Audit noch den Nachweis, dass der ausgelieferte Build exakt daraus entstanden ist.
Lohnt sich Day One 2026 noch?
Wenn du auf Apple-Geräten schreibst und ein besonders ausgereiftes Schreiberlebnis mit reichhaltigem Multimedia und Buchdruck willst, ja. Day One Silver kostet 49,99 $/Jahr. Sind Preis, selbst gewählter Speicher oder einsehbarer Quellcode wichtiger als Feinschliff, bietet OwnJournal für 19,99 $/Jahr mehr Gegenwert.
Läuft OwnJournal auf dem iPhone?
Ja. OwnJournal ist im App Store für iPhone und iPad erhältlich und läuft außerdem auf Android, im Web und auf dem Desktop. Day One deckt iOS, macOS, Android, Windows, Web und die Apple Watch ab.
Kann ich von Day One zu OwnJournal wechseln?
Day One kann als JSON und PDF exportieren, OwnJournal bietet derzeit aber keinen Ein-Klick-Import dafür. Bewahre den Originalexport als Sicherung auf, teste zuerst mit wenigen Einträgen und prüfe Felder sowie Anhänge, bevor du die Migration als abgeschlossen betrachtest.
Fang einfach an
Wenn du bis hierher gelesen hast, neigst du wahrscheinlich schon in eine Richtung. Heute Abend lässt sich das konkret angehen:
- Du bist auf Apple und willst das beste Schreiberlebnis: Installiere Day One Basic (kostenlos). Schreib diese Woche drei Einträge, bevor du entscheidest, ob Silver (49,99 $/Jahr) sich lohnt.
- Datenschutz oder Preis zählt am meisten: Probier OwnJournal unter ownjournal.app. Die Gratis-Stufe ist wirklich nutzbar, und die 14-tägige Plus-Testphase kostet zum Ausprobieren nichts.
Gib der gewählten App ruhig sieben Tage ehrliches Schreiben, bevor du dich aufs Bezahlen festlegst. Die beste Tagebuch-App ist letztlich die, die du tatsächlich öffnest und in die du schreibst – und das zeigt sich nur, wenn du es mit deinen eigenen Worten ausprobierst.
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